Tipp des Monats Oktober/November

W a v e - Spass mit dem Hund
Im Folgenden zeigen wir Ihnen, wie Sie ihrem Hund das Kommando „Wave“ beibringen. Zunächst aber sollten Sie wissen, dass „Wave“ in den „Dog-Dancing“- Bereich fällt. Dass heißt, dass dieses Kommando nicht zum eigendlichen Grundgehorsam zählt und daher vor allem dem Spaß dienen soll. Es schafft einen Ausgleich zwischen Hundeführer und Hund, da dem Hund mehr Freiraum gegeben wird und es ihn vor allem geistig fördert. Für den Hundeführer ist es zum einen eine willkommene Abwechslung. Zum anderen wird, vor allem die Perfektion dieser Übung, in Ihrem Bekanntenkreis ein gewisses Erstaunen erzeugen. Nicht selten hören wir dann " So etwas tolles kann ein Hund lernen?". Eine Frage die sie ab sofort immer mir "Ja das kann jeder Hund lernen." beantworen sollten. Bei dem Kommando also soll der Hund wellenartig durch die Beine des Hundeführers sich bewegen, während der Hundeführer selbst vorwärts läuft.

Schritt 1 der Übung

Die Ausgangsposition für diese Übung ist die Grundstellung. Befindet sich ihr Hund in dieser, so machen sie einen möglichst großen Schritt mit rechts. Wichtig dabei ist, dass ihr Hund dabei nicht aufsteht, sondern ruhig sitzen bleibt. Dazu dient wieder eine reizarme Umgebung.

Nun lockt man den Hund, indem man ein Leckerchen in der rechten Hand hat, durch die Beine und spricht das Kommando „Wave“ aus und belohnt den Hund, wenn er durch die Beine gelaufen ist.

Nun erfolgt ein Schritt mit links und der Hund wird auf dieselbe Weise durch die Beine gelockt und wieder belohnt. Dieser Vorgang muss nun sehr oft wiederholt werden.

Man kann die Übung länger gestallten, indem, nachdem der Hund das zweite Mal durch die Beine gelaufen ist, man einfach einen weiteren Schritt macht und die Übung wiederholt.Wichtig ist auch, dass der Hund nur am Anfang in Grundstellung sitzt. Ansonsten steht bzw. läuft er bei dieser Übung.
















Schritt 2 der Übung

Wenn der Hund den ersten Schritt der Übung beherrscht und mit diesem vertraut ist, so sollten Sie nun die Schritte enger machen.

Der Hund allerdings wird immer noch gelockt. Aber auch hier sollte das Belohnen nicht nach jedem Schritt erfolgen, sondern alle 2 oder 3 Schritte. Die Bedingungen für Schritt 2 der Übung sind die gleichen wie beim ersten Schritt.


Schritt 3 der Übung

Nun hat der Hund die korrekte Ausführung des Kommandos „Wave“ gelernt. Jetzt muss nur noch daran gearbeitet werden, dass der Hundeführer eine aufrechte Körperhaltung hat und den Hund immer weniger bzw. gar nicht mehr locken muss.

Dies erfolgt durch weiteres Üben. Auch hier soll der Belohnungsrhythmus verändert werden. Sodass der Hund nach ca.6 Schritten die erste Belohnung bekommt. Der Hund lernt so, dass „Wave“ nicht bedeutet, dass er ein einziges Mal durch die Beine laufen soll, sondern dass er so oft durch die Beine laufen, bis er bestätigt wird. Infolge dessen kann der Belohnungsrhythmus immer variieren.
















Viel Spass mit dieser Übungseinheit wünschen Maximilian, Noah und Matthias.